DEUTSCH
14 Nov 2018

Die ECOKRAFT-Technologie für Biertreber zur Herstellung hochwertiger Futtermittel im Einsatz

„Ich würde die ECOKRAFT AG auf einer Skala von 1 bis 10 mit einer sehr guten 8 bewerten und das Unternehmen als kompetenten Prozesslieferanten weiterempfehlen.“
Landwirt Alexander Schmidle

Herr Schmidle, was sind eigentlich Biertreber und wie entstehen diese?
In Mälzereien wird Braugerste ohne Zusätze, durch weichen und keimen, biologisch aufgeschlossen. Während diesem Vorgang wird die enthaltene Stärke teilweise in Zucker umgewandelt. Aus Braugerste wird sodann Malz. Bei der Weiterverarbeitung in den Brauereien wird, um die gewünschte Struktur zu erhalten, das Malz von Einmaischen geschrotet. Dieser Maischprozess sorgt dafür, dass die restliche Stärke in Zucker umgewandelt wird. So entsteht der Biertreber. Beim Läutern wird schließlich die flüssige Bierwürze von den Biertrebern getrennt. Biertreber sind aufgrund ihrer wertvollen Nährstoffe und diätetischen Wirkung ein hochwertiges Futtermittel.

Wieso hochwertig?
Hochwertig, weil es sich hervorragend zur Ergänzung von Maissilage, Futterrüben und Getreide eignet und das Eiweißverhältnis in etwa 1 zu 3 beträgt. Ferner handelt es sich um Pansen-stabiles Eiweiß. Das Futtermittel ist einfach und ohne Zusätze zu silieren, trägt zu einer Erhöhung der Grundfutteraufnahme bei und führt zugleich zu einer besseren Ausnutzung der gesamten Futtermittelration. Die deutlich bessere Bewertung von Biertreber DLG-Futterwerttabellen erklärt die bekannte Steigerung der Milchleistung durch den Einsatz von Biertreber in der Ration.

Von wem erhalten Sie die Biertreber?
Das Material erhalte ich von Brauereien, zu 90 Prozent aus der Schweiz. Zu den namhaften Brauereien zählen unter anderem Feldschlösschen, Rothaus und Fürstenberg. Das Material wird von einem Händler angeliefert, aufgrund des Flüssigkeitsgehalts von etwa 20 Prozent zunächst bei mir getrocknet und sodann im Lohn pelletiert. Will heißen: Der Händler holt das Material in Pellet-Form dann wieder bei mir ab und verkauft es schließlich als Futtermittel. Der Vorteil für den Händler: Bei mir läuft die Anlage im Veredelungsverkehr, Abgaben in Form von Zöllen entfallen.

Wie schnell muss das Material getrocknet und pelletiert werden und was bekommen Sie pro Tonne?
Innerhalb von weniger als 3 Tagen. Ich nehme vom Händler jede Woche maximal 75 Tonnen ab. Pro Tonne bekomme ich 125 Euro. Mit mir kann man demzufolge sicher kalkulieren. Das Material ist hochwertig und sollte daher nur als Futtermittel eingesetzt werden.

Herr Schmidle, was zeichnet aus Ihrer Sicht die erfolgreiche Geschäftsbeziehung zu ECOKRAFT aus?
Gegenseitiges Vertrauen, Einhaltung von Terminen und die schnelle Lieferung von Ersatzteilen. Das schafft ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit.

Wie kam der Kontakt mit ECOKRAFT zustande?
Ich habe aktiv nach einer Pelletier-Anlage recherchiert, weil ich mit meiner alten Anlage-Technik nicht mehr zufrieden war. Im Internet habe ich dann ECOKRAFT gefunden. Dann haben wir uns getroffen und alles besprochen. Die neue Technologie und das Team haben mich überzeugt und ich bin bisher sehr zufrieden.

Was ist das Besondere an dieser ECOKRAFT-Anlage?
Die Anlage ist größer, die Matrize hält wesentlich länger und die Qualität der Pellets ist im Vergleich zu früher tatsächlich besser. Und: Ich kann eine höhere Menge an Biertreber jetzt verarbeiten.

Warum haben Sie sich für ECOKRAFT entschieden und wie bewerten Sie die gemeinsame Zusammenarbeit?
Ich bin mit der Zusammenarbeit und der Technologie grundsätzlich zufrieden. Die Geschäftsbeziehung ist durchweg fair und angenehm.

…und auf einer Skala von 1 bis 10?
Eine sehr gute 8.

Würden Sie aufgrund der gesammelten Erfahrungswerte die ECOKRAFT AG weiterempfehlen und warum?
Ich würde ECOKRAFT definitiv weiterempfehlen, weil Anlagentechnik, Beratung und Service insgesamt sehr gut waren. Wenn die Lieferzeiten bei Ersatzteilen noch verkürzt werden könnten, gäbe es eine 10 (lacht).

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Schmidle.
Immer gerne.

 

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02 Nov 2018

Innovative Pelletier-Systeme für Hopfenanbau

ECORKAFT AG: Direktaussteller BrauBeviale 2018 in Halle 6 / 6-331h

- Alle Hopfenarten einfach und schonend pelletierbar
- ECOKRAFT-Technologie senkt Transportkosten nachhaltig
- Wertvolle Inhaltsstoffe bleiben in Pellet-Form länger haltbar
- Hervorragende Kundenbewertung für das ganze ECOKRAFT-Team
- Mehr unter www.ecokraft.com und www.hoppecruyt.be

Deggendorf, 2. November 2018. Die ECOKRAFT AG mit Geschäftssitz in Deggendorf bietet innovative Pelletier-Systeme für den Hopfenanbau und wird als Direktaussteller vom 13.-15.11.2018 im Messezentrum Nürnberg auf der weltweit bekannten Fachmesse BrauBeviale 2018 in Halle 6 / 6-331h anwesend sein. „Die ECOKRAFT AG bietet mit ihren neuartigen Pelletier-Systemen eine Schlüsselinnovation zur Verarbeitung qualitativ hochwertiger Rohstoffe wie etwa Hopfen an. Der wesentliche und technologiesensible Baustein trägt in der Prozesskette zu mehr Effizienz, einer höheren Qualität aller Hopfensorten sowie zu einer wesentlichen Zeitersparnis bei“, erklärt Reinhold Eder, CEO und Vorstandsvorsitzender der ECOKRAFT AG. Als gutes Beispiel diene hierfür die erst vor kurzem in Betrieb genommene ECOKRAFT-Anlage in Proven, einer Gemeinde Poperinges in Westflandern (Belgien). „Dort pelletiert unsere Anlage Hopfendolden zu Pellets. Schnell. Effektiv. Nachhaltig und in bester Qualität“, so Geschäftsführer Reinhold Eder und merkt an, dass tatsächlich alle Hopfenarten einfach und schonend zu Pellets gepresst werden können. Dies senke ebenso die Transportkosten.

Wertvolle Inhaltsstoffe bleiben in Pellet-Form länger haltbar
Der in 4. Generation familiengeführte Hopfenbetrieb ’t Hoppecruyt im belgischen Proven setzt mit großem Erfolg auf die neue ECOKRAFT-Technologie. „Wir pflanzen den weltweit bekannten belgischen Aromahopfen an. Die Hopfendolden werden mit all den wertvollen Inhaltsstoffen sodann für die einheimischen belgischen Brauereien schonend verarbeitet“, sagt Wout Desmyter, Inhaber des Familienunternehmens ’t Hoppecruyt und ergänzt: „Wir wollen den allerbesten Qualitätshopfen für bestes belgisches Bier produzieren. Das ist unser Leistungsversprechen, das wir gegenüber unseren Kunden, den belgischen Brauereien, stets einhalten wollen.“ Die   Hopfensorten sind unter anderem Saphir, Golding East Well, Northen Brewer, Groene Bel, Record oder Sorachi Ace. Jede Hopfenart habe ihre eigenen Eigenschaften, womit Brauereien unterschiedlichste Biersorten produzieren können. „Die Technologie von ECOKRAFT arbeitet auf unserem Hof sehr zuverlässig, sie nimmt wenig Platz ein und überzeugt durch einen geringen Strombedarf. Und die Qualität der Pellets ist wirklich hervorragend“, stellt Benedikte Desmyter frohgemut fest, weil zuvor die Hopfenblüten nur lose verpackt und verschweißt wurden. Dies führte dazu, dass aufgrund höherer Volumina mehr Verpackungsmaterial eingesetzt werden musste und durch das längere Lagern die wertvollen Inhaltsstoffe verloren gingen. „Der gesamte Prozess der Verarbeitung der Hopfendolden bis zur Vakuumverpackung findet jetzt dank ECOKRAFT in nur 24 Stunden statt. Das ist für uns ein unverzichtbarer Garant für Frische und besten Geschmack“, weiß Wout Desmyter zu berichten. Überdies erhöhe man durch die Verdichtung des Materials zu Pellets vor allem die Qualität der Ware und „die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben in Pellet-Form länger haltbar“, so Desmyter weiter.

Starke Beratungsleistung
Und wie bewertet die Familie Desmyter das bisher Erreichte dank ECOKRAFT? „Wir haben die ECOKRAFT AG zunächst im Internet gefunden, der Service war dann wirklich hervorragend und jetzt wo die Anlagentechnik steht, stellen wir fest, dass sich die Investition tatsächlich gelohnt hat. Auf einer Skala von 1 bis 10 würden wir die Produkte und die Beratungsleistung von ECOKRAFT daher mit 10 bewerten und ECOKRAFT weiterempfehlen“, betont die Familie Desmyter einhellig. Und wie geht es jetzt weiter? „Die Ernte 2018 ist abgeschlossen und die fertigen Pellets gehen jetzt in den Versand an die Brauereien. Wir werden auch noch Hopfen im Lohn pressen und uns dann auf die kommende Saison vorbereiten. Aufgrund der ECOKRAFT-Technologie wird die Qualität der Pellets wieder sehr gut sein. Das macht uns schon jetzt glücklich und stolz, weil wir dadurch unsere Kunden nachhaltig begeistern können“, stellt Benedikte Desmyter abschließend fest. Wer mehr über die Anlagentechnik von ECOKRAFT erfahren möchte sollte daher die BrauBeviale 2018 in Nürnberg besuchen kommen. Dort findet man das Team der ECOKRAFT AG in Halle 6 / 6-331h.

Die Hopfendolden werden im belgischen Hopfenbetrieb ’t Hoppecruyt mit all den wertvollen Inhaltsstoffen für die einheimischen belgischen Brauereien schonend verarbeitet.

DOWNLOAD PRESSEMITTEILUNG (PDF)  PRESSEBERICHTERSTATTUNG VOM 7.11.2018

30 Okt 2018

ECOKRAFT-Technologie für Menschen in Haiti im Einsatz!

Haiti ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt und das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Die Wirtschaft des Landes ist schwach und das politische System instabil. Die Bevölkerung leidet unter allgegenwärtiger Gewalt und Arbeitslosigkeit; Unter- und Mangelernährung sind weit verbreitet. Die Situation wird zudem durch regelmäßige Umweltkatastrophen verschärft. Mit energieeffizienten Kochern und Agroforstwirtschaft möchte die Caritas Schweiz im Auftrag der Europäischen Union, die negativen Effekte der Klimaveränderung mildern und den Menschen eine wirtschaftliche Perspektive geben. François Baumgartner sprach mit Alexander Angermaier, Fachstelle Beschaffung, Caritas Schweiz und Reinhold Eder, CEO und Vorstandsvorsitzender der ECOKRAFT AG zu einer erst vor kurzem realisierten Werkstatt für Pyrolysekocher.

Herr Angermaier, wofür steht die Caritas Schweiz?
Angermaier: Die Caritas Schweiz verhindert, lindert und bekämpft Armut in der Schweiz und weltweit in mehr als 30 Ländern. Zusammen mit dem Netz der regionalen Caritas- Organisationen setzt sich die Caritas Schweiz für Menschen ein, die in der Schweiz von Armut betroffen sind: Familien, Alleinerziehende, Arbeitslose, Working Poor. Die Caritas betreut Asylsuchende sowie Flüchtlinge und leistet Rechtsberatung. Zudem vermittelt sie Freiwillige für soziale Einsätze. Überdies leistet die Caritas weltweit Nothilfe bei Katastrophen und engagiert sich im Wiederaufbau. Mit ihren Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit setzen wir uns in den Bereichen Ernährungssicherheit, Wasser, Klimaschutz und Katastrophenprävention, Migration, Bildung und Einkommensförderung für Kinder und Erwachsene ein. Die Caritas Schweiz ist ein eigenständiger Verein mit Sitz in Luzern. Das Hilfswerk ist Mitglied des internationalen Caritas-Netzwerks. Dieses umfasst weltweit Organisationen in 165 Ländern.

Wie kam der Kontakt mit ECOKRAFT zustande?
Angermaier: Der Geschäftskontakt mit ECOKRAFT besteht schon seit längerer Zeit. Wir hatten schon für ein Projekt in Tadschikistan eine Maschine der ECOKRAFT AG gekauft. Dort wird erfolgreich Schafwolle pelletiert. Der Grund: ECOKRAFT konnte alle Anforderungen und Zertifizierungen erfüllen. Der Service und das Qualitätsmanagement haben überzeugt.

Eder: Wir setzen auf nachhaltige und robuste Geschäftsbeziehungen auch auf dem Geschäftsfeld der Entwicklungshilfe. Für uns ist es immer ein Herzensanliegen uns im karitativen Umfeld mit solchen Projekten engagieren zu können. Wir freuen uns daher, dass wir mit einem starken Partner wie der Caritas Schweiz erfolgreich kooperieren und anspruchsvolle Projektvorhaben umsetzen können.

 

„Die Projekte werden in diesem Bereich stets offiziell ausgeschrieben. Das fand auch für das Projekt in Haiti statt. ECOKRAFT konnte sich mit den relevanten Zertifikaten, und dem Preis-Leistungsverhältnis erneut durchsetzen.“

Alexander Angermaier, Fachstelle Beschaffung Caritas Schweiz

 

 

Was musste im Vorfeld zur Umsetzung des Entwicklungshilfe-Projekts in Haiti alles geklärt werden?
Eder: Unser Vorteil ist, dass unsere Technologie modular aufgebaut ist und sich sehr flexibel an die gegebenen Strukturen vor Ort anpassen lässt. Ferner müssen die oftmals aufwendigen Sicherheitsbestimmungen in einem politisch instabilen Land beachtet werden. Auch Fremdsprachenkenntnisse sind sehr wichtig. Da müssen wir besser werden.

Angermaier: Die Projekte werden in diesem Bereich stets offiziell ausgeschrieben. Das fand auch für das Projekt in Haiti statt. ECOKRAFT konnte sich mit den relevanten Zertifikaten, der Beratungskompetenz und dem Preis-Leistungsverhältnis erneut durchsetzen. Wir mussten zudem den Standort für die gesamte Anlage festlegen. Hierzu zählte ebenso die Klärung der Stromversorgung.

Herr Eder, was ist das Besondere an dieser ECOKRAFT-Anlage?
Eder: Für die Verarbeitung der Biomasse zu Heizpellets kommen eine Schneidmühle SM 200 und eine Pelletpresse RP 15 zum Einsatz. Die Schneidmühle SM 200 ist für verschiedenste Materialien ideal geeignet. Der günstige Anschaffungspreis, das robuste, geteilte Stahl- und Schweißgehäuse, die gute Reinigungsmöglichkeit sowie der leichte Messer- und Siebwechsel zeichnen diese Schneidmühle aus. Die Rotormesser sind nach der neuesten V-Schnitt-Technologie angeordnet, die stets für ein hochwertiges Mahlgut sorgen. Die RP15 ist hingegen speziell für feinkörnige Biomassen entwickelt worden. Daher kann die Zuckerrohr-Bagasse sehr gut pelletiert werden. Beide Anlagen wurden zudem an das vorhandene haitianische Stromnetz angepasst, sodass ein 32 Ampere Kraftstecker vollends ausreicht. Das alles ermöglicht die einfache Handhabung und Wartung der Maschinen und einen mit maximal 15 kw/h geringen Strombedarf.

Wozu trägt die neue Werkstatt also bei?
Angermeier: Wir stellen diese Pyrolysekocher in der Werkstatt her. Diese werden sodann an die Haushalte verkauft. Für die Öfen braucht man zudem Pellets. Bisher wurde mit Kohle und damit CO2 intensiv geheizt. Jetzt heizen wir mit Pellets, die aus umweltfreundlicher Zuckerrohr-Bagasse mit einer Vergaser-Anlage hergestellt werden. Die Biokohle, welche als Pyrolyserückstand entsteht, kann sodann zur Bodenverbesserung eingesetzt werden. Die mit Kompost angereicherte Pflanzenkohle, welche in den Boden eingearbeitet wird, erhöht die Bodenfruchtbarkeit, wirkt als einfacher CO2-Speicher und leistet damit vor Ort einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Das nennen wir dezentrale, umweltschonende und nachhaltige Energieversorgung.

Eder: Die komplette Maschine zur Herstellung der Pellets ist mit einem extrem geringen Energiebedarf verbunden und kann sehr einfach bedient werden. Somit können sich die Haushalte wieder autonom eine warme Mahlzeit zubereiten. Es werden für Menschen außerdem neue Einkommensmöglichkeiten generiert. Gleichzeitig können die vorhandenen Ressourcen des Landes genutzt werden. Das verhindert die weitere Abholzung und die damit verbundene Bodenerosion und unterstützt die Bemühungen zur Wiederaufforstung lokaler Wälder.

Warum haben Sie sich für ECOKRAFT entschieden und wie bewerten Sie die gemeinsame Zusammenarbeit?
Angermaier: Die Zusammenarbeit lief im Großen und Ganzen ganz gut. Die Projekte sind allerdings sehr anspruchsvoll. Interkulturelle Kommunikation ist da immer sehr wichtig. 

Eder: Die Caritas Schweiz überzeugt durch eine hohe Professionalität im Hinblick auf die Umsetzung anspruchsvoller Projektvorhaben in der Entwicklungshilfe.…und auf einer Skala von 1 bis 10?

Angermaier: Eine 7. Sind Sie damit zufrieden? 

Eder: Absolut. Wir würden die Zusammenarbeit mit einer 9 bewerten und uns über weitere Projektvorhaben sehr freuen.

Gibt es einen globalen Trend und weitere Beispiele für die Umsetzung solcher Erfolgsgeschichten?


Angermaier: Die Verwertung von Abfallprodukten wird zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das ist schon etwas Neues, was wir bei Klimaprojekten derzeit erleben. Die Technologie wird darüber hinaus sicherlich auch im industriellen Kontext wichtiger werden.

Eder: Das sehen wir genauso.

„Die Caritas Schweiz überzeugt durch eine hohe Professionalität im Hinblick auf die Umsetzung anspruchsvoller Projektvorhaben in der Entwicklungshilfe.“

Reinhold Eder, CEO und Vorstandsvorsitzender ECOKRAFT AG

Herr Angermaier, würden Sie aufgrund der gesammelten Erfahrungen die ECOKRAFT AG für ähnliche Projekte weiterempfehlen und warum?
Angermaier: Auf jeden Fall. Vor allem finden wir, dass das Test-Pelletieren bei ECOKRAFT zur positiven Entscheidungsfindung beiträgt. Der vorgenannte Testlauf hilft dem Kunden und Auftraggeber Vertrauen aufzubauen, womit die Investitionsentscheidung für eine solche Anlagentechnik besser begründet werden kann. 

Und wie geht es jetzt weiter?
Angermaier: Die Entwicklungszusammenarbeit mit anderen Ländern bildet bei uns auch in Zukunft einen Schwerpunkt unseres ganzheitlichen Engagements. Zudem haben wir schon das nächste Projektvorhaben für Uganda auf dem Schirm. Ich denke, dass wir hier sicherlich erneut auf ECOKRAFT zukommen werden. Denn: Wir schätzen einfach die Flexibilität und den Anspruch an Qualität.

Eder: Und wir werden mit neuen Innovationen auch in Zukunft einen substantiellen Beitrag für weitere Projektvorhaben im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit leisten. Der Einsatz unserer Technologien in einer von Umweltkatastrophen strapazierten Region wie etwa Haiti eröffnet Menschen eine kleine wirtschaftliche und zugleich umweltfreundliche Perspektive.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: https://www.caritas.ch/de/startseite.html

DOWNLOAD INTERVIEW (PDF)  IHK MAGAZIN NOVEMBER 2018

DEGGENDORFER ZEITUNG DEZEMBER 2018

24 Sep 2018

PRESSEFEEDBACK: Die Wirtschaftszeitung

 

Wirtschaftszeitung, Nr. 10 Oktober 2018
Mehr unter: www.die-wirtschaftszeitung.de

 

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14 Sep 2018

ECOKRAFT als Technologiepartner der Caritas Schweiz

- Entwicklungshilfeprojekt in Haiti erfolgreich umgesetzt.
- Neue Werkstätte für Pellets und Pyrolysekocher
- ECOKRAFT Pelletiermaschinen im Einsatz

Die ECOKRAFT AG setzt als Kooperationspartner der Caritas Schweiz im Bereich der aktiven Entwicklungshilfe neue Akzente und realisierte in Haiti eine kleine Produktionsanlage zur Herstellung von Heizpellets.

 

Die ECOKRAFT AG setzt als Kooperationspartner der Caritas Schweiz im Bereich der aktiven Entwicklungshilfe neue Akzente. Das jüngste Projekt fördert in Haiti (Léogâne und Carrefour) die Nutzung nachhaltiger Energie durch die Herstellung, Vermarktung und den Verkauf sogenannter Pyrolysekocher. „Das ursprüngliche Problem bestand darin, dass kein geeignetes Stromnetz vorhanden war, womit das Zubereiten einer warmen Mahlzeit für tausende Haushalte schwerfiel. Gleichzeitig sind sehr viel Abfallholz und Biomassen aus dem Rohrzuckeranbau vorhanden, dieses Material kann aber auch nicht genutzt werden, da keine Holzöfen vorhanden sind“, erklärt Alexander Angermaier, Fachstelle Beschaffung, Caritas Schweiz „Die Lösung war die Errichtung eines kleinen Produktionsbetriebs für Pyrolysekocher. Diese Kocher können mit Pellets aus vorhanden Abfallhölzern oder sonstigen Biomassen befeuert werden.“

Wesentliche Komponente von ECOKRAFT 
Für das Projekt realisierte ECOKRAFT mit einer kleinen Produktionsanlage einen unverzichtbaren Bestandteil im gesamten Wertschöpfungsprozess der neuen Werkstatt. Der Grund: Die Anlage wird zur Herstellung von Pellets benötigt, die zur Befeuerung der Kocher eingesetzt werden. „Die komplette Maschine zur Herstellung der Pellets ist mit einem extrem geringen Energiebedarf verbunden und kann sehr einfach bedient werden“, erklärt Reinhold Eder, Vorstand und Geschäftsführer der ECOKRAFT AG und ergänzt: „Somit können sich die Haushalte wieder autonom eine warme Mahlzeit zubereiten.“ Der Vorteil läge klar auf der Hand: „Pyrolysekocher weisen eine höhere Effizienz als die traditionelle ,Drei-Steine-Feuerstelle´ auf und können fortan den Verbrauch an Feuerholz vermindern.“ Am Tag könnten folglich bis zu 2.000 kg Biomassen in wertvolle Energiepellets umgeformt und bis zu 4.000 Haushalte pro Tag mit Energie zum Kochen versorgt werden. „Der Einsatz unserer Technologie in einer von Umweltkatastrophen strapazierten Region, eröffnet den Menschen eine kleine wirtschaftliche und zugleich umweltfreundliche Perspektive“, betont ECOKRAFT-Vorstand Reinhold Eder und stellt fest: „Es werden neue Einkommensmöglichkeiten generiert. Gleichzeitig können die vorhandenen Ressourcen des Landes genutzt werden.“ Das verhindere die weitere Abholzung und die damit verbundene Bodenerosion und unterstütze darüber hinaus die Bemühungen zur Wiederaufforstung lokaler Wälder. Das sieht Alexander Angermaier, Fachstelle Beschaffung, Caritas Schweiz genauso: „Man bildet eine Gruppe von Unternehmern und Lehrlingen in der Produktion und in der Unternehmensführung aus. Es entsteht ein Markt für Heizpellets in städtischen Zonen. Auf dem Land wird der Fokus auf den Gebrauch von lokal vorhandenen organischen Abfällen gelegt.“ Um mit den energieeffizienten Kochgeräten eine warme Mahlzeit zuzubereiten, kämen trockene Blätter und Ernterückstände in Pelletform zum Einsatz. Auf Holzkohle könne in Zukunft komplett verzichtet werden. Angermaier weiter: „Die Biokohle, welche als Pyrolyserückstand entsteht, kann sodann zur Bodenverbesserung eingesetzt werden. Die mit Kompost angereicherte Pflanzenkohle, welche in den Boden eingearbeitet wird, erhöht die Bodenfruchtbarkeit, wirkt als einfacher CO2-Speicher und leistet damit vor Ort einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.“

ECOKRAFT-Technik zeigt was in ihr steckt
Für die Verarbeitung der Biomasse zu Heizpellets kommen sowohl eine ECOKRAFT Schneidmühle SM 200 als auch eine Pelletpresse RP 15 zum Einsatz. Die Schneidmühle SM 200 ist für verschiedenste Materialien ideal geeignet. Der günstige Anschaffungspreis, das robuste, geteilte Stahl- und Schweißgehäuse, die gute Reinigungsmöglichkeit sowie leichter Messer- und Siebwechsel zeichnen diese Schneidmühle aus. Die Rotormesser sind nach der neuesten V-Schnitt-Technologie angeordnet, die stets für ein hochwertiges Mahlgut sorgen. Die RP15 ist hingegen speziell für feinkörnige Biomassen wie etwa Sägemehl, Hobelspäne, Gärsubstrate, Spelze oder Fruchtreste entwickelt worden. Die eingebaute Dampfabführung aus dem Pressraum und zwei zentrale Schmierpunkte gewährleisten ein Höchstmaß an Kompaktheit und sind einfach zu bedienen. Die leistungsstarke Presse ermöglicht so ein Maximum an Durchsatz sowie eine erstklassige Qualität der Heizpellets. Beide Anlagen wurden an das vorhandene haitianische Stromnetz angepasst, sodass ein 32 Ampere Kraftstecker vollends ausreicht. „Das alles ermöglicht die einfache Handhabung und Wartung der Maschinen und einen mit maximal 15 kw/h geringen Strombedarf“, so Christian Wagner, Vertriebsleiter der ECOKRAFT AG. Überdies benötige die Pelletieranlage den Platzbedarf einer Europalette und kann beliebig mit einem Hubwagen bewegt und positioniert werden.

 

Mit der Anlagentechnik von ECOKRAFT können am Tag jetzt bis zu 2.000 kg Biomassen in wertvolle Energiepellets umgeformt und bis zu 4.000 Haushalte pro Tag mit Energie zum Kochen versorgt werden.

 

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01 Aug 2018

Die Kraft der Natur nachhaltig nutzen.

„Wir schaffen Werte!“

Die ECOKRAFT AG bietet innovative Systeme und moderne Verfahrensweisen zur Abfallvermeidung und Rückgewinnung wertvoller Inhaltsstoffe oder Energieträger. Für seine Kunden sucht ECOKRAFT aus einer Vielzahl von Herstellern die optimale Gesamtlösung. Hierzu zählen ebenso Energieberatung sowie Planung, Etablierung und Koordination der Technologien vor Ort. Die Umsetzung erfolgt anhand von Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Das Unternehmen war schon weltweit an einer Vielzahl von Forschungsprojekten beteiligt.

François Baumgartner sprach mit Reinhold Eder, Vorstand und CEO der ECOKRAFT AG über nachhaltiges Wirtschaften und erneuerbare Energien.

 

Herr Eder, warum haben Sie ECOKRAFT gegründet?
Viele Reststoffe werden allzu schnell als Abfall deklariert und zum Teil auch noch kostenpflichtig entsorgt, nur weil man die Potentiale des Materials nicht erkennt. Wir wollen aktiv gegen diese Verschwendungsmentalität ankämpfen und unseren Kunden zeigen, wie sie aus ihren vorhandenen Materialien wertvolle Pellets herstellen. Häufig wird durch Umformung das Material erst nutzbar gemacht wie etwa für den Transport, die Lagerung und die Dosierung.

Nennen Sie uns bitte das Alleinstellungsmerkmal der ECOKRAFT AG.
Wir machen das was im Großen funktioniert für kleine Volumina machbar. Ein normales Pelletierwerk produziert ab 3 Tonnen Material pro Stunde. Die Investitionssummen belaufen sich hierbei auf mehr als 1 Mio. Euro. Unsere Lösungen produzieren eine sehr gute Qualität schon ab 200 Kilogramm pro Stunde. Statt teurer Hammermühlen können wir mit kleinen Schneidmühlen arbeiten, die eine Partikelgröße von ca. 6 mm erzeugen. Normale Pressen können i.d.R. nur feinstes Pulver verarbeiten, wir hingegen erzeugen beispielsweise Futterpellets mit richtig körniger Struktur und das macht uns einzigartig. Kleine Lösungen, die mit einem Hubwagen in Position gebracht werden sind in der Lage pro Jahr bis zu 700 Tonnen Material zu verarbeiten, bei Holz entspricht dies einem Volumen (Brennwert) von ca. 350.000 Liter Heizöl.

Welche Produkte und Dienstleistungen bieten Sie an?
Wir bieten das komplette Leistungsspektrum aus einer Hand an. Von der Zerkleinerung, Beförderung, Bunkersysteme über die Pelletierung bis hin zur Kühlung, Siebung und Abverpackung in handelsüblichen Größen. Bereits in der Planung der Anlage sowie im Rahmen der technischen Umsetzung und Installation mit Schulungen der Mitarbeiter vor Ort, können die Kunden auf unser Know-how und unsere Zuverlässigkeit zählen.

Wer zählt zu Ihren Kunden?
Begonnen haben wir mit Holzproduzenten, viele Hackschnitzelhersteller haben das Material ausgesiebt und das Siebmaterial einfach weggeschmissen, da es nur feiner Staub und kleine Splitter waren. Die Hackschnitzel wurden für 80 Euro pro Tonne verkauft. Mit unseren Lösungen konnte das Siebmaterial sehr einfach und kostengünstig zu Industriepellets umgeformt werden und diese werden zu einem Preis von 160 bis 180 Euro gehandelt, womit der vermeintliche Abfall mehr einbringt als das Hauptprodukt. Zu unseren Stammkunden zählen mittlerweile ebenso Futtermittelhersteller mit dem Fokus auf Biofutter. Hier wird häufig durch die Umformung ein Wertzuwachs von bis zu 1.000 Prozent erzielt. Das Rohmaterial kostet etwa 300 Euro die Tonne für Wiesenheu, als Wiesenleckerlie wird es dann für 3 Euro pro Kilo verkauft. Dies entspricht einem Preis pro Tonne von etwa 3.000 Euro. Da macht das Pelletieren richtig Spaß!

Herr Eder, Sie haben eine eigene Anlage entwickelt. Wie lange dauerte der Proof of Concept?
Wir entwickeln seit 5 Jahren Anlagen und Komponenten, die speziell für unsere Kundenanforderungen konzipiert und gebaut werden. Von der Idee bis zum serienreifen Produkt vergehen oftmals zwischen 15 und 24 Monate. Derzeit arbeiten wir an einer ganz neuen Pelletierpresse, die alle Anforderungen unserer unterschiedlichen Kunden bestmöglich abdeckt.

Was zeichnet diese Technologie aus?
Einfache Handhabung, Flexibilität, geringer Platzbedarf, Langlebigkeit und ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis. Die Investitionskosten können nicht selten in der Zeitspanne von 24 bis 36 Monaten eingespielt werden. Welche Industrielösung kann das schon von sich behaupten? Wir produzieren umsatzstarke Maschinen und wir sind sehr stolz auf das was wir hier leisten.

Wann bringen Sie die neue Anlagentechnik auf den Markt?
Die neue Lösung wird im Frühjahr 2019 als Serienprodukt auf den Markt kommen. Wir haben bereits Vertriebspartnerschaften in Frankreich und England aufgebaut. Die Anlagentechnik soll eine Schlüsseltechnologie am Markt werden und klar aufzeigen: ECOKRAFT setzt bei Pelletierpressen auf Qualität, Skalierbarkeit, Innovative Lösungen und technologischen Fortschritt.

Wie sah Ihr Umsatzwachstum in den vergangenen Jahren aus?
Wir wachsen seit 5 Jahren immer zweistellig und die Wachstumschancen sind bei weiten noch nicht ausgeschöpft. Das Wachstumsfeld „Nachhaltigkeit“ bietet aus unserer Sicht also enorme Chancen. Aber wir wollen es aus eigener Kraft schaffen und deshalb wachsen wir langsam aber stetig.

Welche Unternehmensziele haben Sie sich für die nächsten Jahre gesetzt?
Wir wollen konsequent weiterwachsen und unser Produktportfolio noch weiter ausbauen. Dabei setzen wir weiterhin auf eine kluge und robuste Innovationsstrategie. Viele Kunden benötigen beispielsweise eine Trocknung und deshalb wird das für uns auch ein Thema im Jahr 2019 sein.

Herr Eder, ich danke Ihnen für das Gespräch.

 

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01 Aug 2018

BIOSTICKIES und ECOKRAFT: ein starkes Team

Die Markenprodukt BIOSTICKIES steht für beste Qualität gemäß dem Motto: „Alles BIO!“

 

Das Pferdewohl steht an erster Stelle!

Die Unternehmerin und Mutter von zwei Kindern Danijela Stielow setzt mit ihrem Markenprodukt BIOSTICKIES auf die Herstellung natürlicher Futterpellets gemäß dem Motto: „Alles BIO!“ So besteht die gesunde Belohnung für Pferde aus 90 Prozent kräuterreichem Bergwiesenheu und 10 Prozent BIO-Leinkuchenschrot. Will heißen: Die Kräuter stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau und zeichnen sich durch schonende Verarbeitung, hohe Güte, Verzicht auf Gentechnik und regelmäßige Kontrollen aus. Das BIO-Wiesenheu wird also nicht mineralisch gedüngt und spät geschnitten. Die Trocknung erfolgt maschinell und sehr kontrolliert womit die Heuproduktion ebenso wetterunabhängig ist.

Die Unternehmerin bietet auf Kundenwunsch abgestimmte Kräuter als zusätzliche Ergänzung an. Hierfür ersetzt ihre Reutlinger Leckerli-Manufaktur beispielsweise 10 Prozent des Wiesenheus durch Aronia, Fenchel, Hagebutte, Mariendistel, Ringelblumblüten, Schachtelhalm, Schwarzkümmel, Süßholz  oder Tymian. Ferner hat sie auch Pferde-Leckerli mit Äpfeln sowie im Frühjahr und Herbst und zum Fellwechsel der Pferde besondere Kräutermischungen zur Stärkung des Immunsystems im Sortiment. Das Pferdewohl steht dabei stets an erster Stelle, weshalb Danijela Stielow ebenso bei der Wahl der Produktionsanlage mit ECOKRAFT auf einen starken Geschäftspartner setzt. „Mit der neuen Technologie von ECOKRAFT kann ich jetzt mehrere Kilogramm Heu inklusive Leinkuchenschrot und Kräuter zu Pferdeleckerlies verarbeiten lassen. Das sind immerhin 60 Kilogramm pro Stunde. Ein beeindruckender Durchlauf. Und die Qualität ist hervorragend“, stellt Danijela Stielow von BIOSTICKIES, fest. Begonnen hat die Einzelunternehmerin mit Biostickies und der gesunden Pferdebelohnung im Mai 2016. Der Jahresumsatz beläuft sich aktuell auf 20.000 Euro und die Vision steht fest: „Wir wollen der führende Hersteller hochwertiger Pferdeleckerlies in Bioqualität werden“, so Stielow. Doch wie entstand die Geschäftsidee zu BIOSTICKIES?

 

Die BIOSTICKIES gibt es in zwei Größen: Die ,Clicker‘ - Größe mit einem Durchmesser von ca. 6 mm und die ,Normal‘- Größe mit einem Durchmesser von ca. 8 mm. Das ist die ideale Beschaffenheit der Leckerlies für Pferde.

 

Von Ross und Reiter und wie alles anfing
„Ich habe selber zwei Pferde. Die Leckerlies waren immer zu groß und hatten zu viele Zusatzstoffe, die für das Wohl der Tiere nicht gerade ideal waren“, meint Danijela Stielow und ergänzt:  „Aufgrund dieser Tatsache habe ich recherchiert, was es sonst noch so am Markt gibt und festgestellt, dass hier ein Bedarf an ökologisch hochwertigen Futtermitteln besteht.“ Bei der Kundenanforderung gehe es um hochwertige und gesunde Pferdebelohnung, nicht zu groß, nicht zu klein und „die nicht bröselt und Kräuterzusätze enthält“. Diese Erkenntnisse waren schließlich die Initialzündung für BIOSTICKIES sowie die gleichnamige Gründung des Unternehmens im Jahr 2016. Einen finanziellen Zuschuss erhielt die Unternehmerin von der Stadt Reutlingen. Aber auch ein guter Freund half ihr über die Startphase hinweg. „Das Webdesign inklusive Logo stammt von Stephan Fischer, einem Grafikdesigner, der ebenso Reitlehrer und Hufpfleger ist. Für die Beschaffenheit der Leckerlies war uns außerdem schnell klar, dass nur eine leistungsfähige Pellet-Herstellung Sinn macht“, erklärt Stielow. Deshalb recherchierte sie nach Pellet-Maschinen im Internet und fand die Website der ECOKRAFT AG. Die ECOKRAFT AG ist ein führender Anbieter für innovative Systeme und Verfahrensweisen zur Herstellung und Rückgewinnung wertvoller Inhaltsstoffe oder Energieträger und unterstützt seine Kunden bei der Veredelung verschiedenster Reststoffe und Biomassen zu hochwertigen Pellets. „Ich habe dann ECOKRAFT via E-Mail angeschrieben und sofort vom zuständigen Vertriebsleiter Christian Wagner ein sehr gutes Feedback erhalten“, so Stielow weiter. Da sie alles oftmals alleine machen müsse, achte sie bei Dienstleistern vor allem auf feste Ansprechpartner, kundenfreundliche Beratung und Servicequalität. „Bei ECOKRAFT war das alles gleich von Anfang an gegeben“, befindet Danijela Stielow. „Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch führen wir zunächst immer eine Testpelletierung durch. Das garantiert bei unserem Kunden BIOSTICKIES, dass die Pelletierung von Heu und Leinkuchenschrot wie gewünscht funktioniert“, erläutert Vertriebsleiter Christian Wagner und fährt fort: „Eines der bedeutenden Merkmale unserer Anlagen ist, dass wir zunächst den gewünschten Durchsatz auf Grund der durchgeführten Testpelletierung  sicherstellen können und  hierbei ohne jegliche Art von Bindemittel auskommen. Damit können unsere Anlagen BIO Produkte herstellen. Die einfache Bedienung und das optimale Preis-Leistungsverhältnis der Maschinen stellen zudem ein absolutes Alleinstellungsmerkmal am Markt dar.“ Der Geschäftserfolg von BIOSTICKIES ließ in Folge dessen nicht lange auf sich warten. „Heute habe ich mehr als 1.000 Kunden aus dem In- und Ausland, die BIOSTICKIES in der Pferdehaltung einsetzen. Bislang sind alle Kunden sehr zufrieden“, ergänzt die Unternehmerin im Gespräch mit ECOKRAFT hocherfreut.

Beratungsqualität und Serviceexzellenz
Danijela Stielow ist bislang von der Kooperation mit ECOKRAFT sehr angetan. „Ob Produktauswahl, Anlieferung, Installation oder Inbetriebnahme der Anlage – von der Beratung, dem Leistungsversprechen bis zum Service, alles war bisher perfekt“, sagt sie. Der Zuspruch und die hohe Akzeptanz bei Kunden hat ein Erfolgsgeheimnis: „Wir halten Wort. Und wir stehen unseren Kunden jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Das fängt bei der gemeinsamen Inbetriebnahme sowie der technischen Schulung der Mitarbeiter am Produktionsstandort an und mündet in der vollumfänglichen Unterstützung und Beratung bei erneuten Feldversuchen“, sagt Christian Wagner, Vertriebsleiter der ECOKRAFT AG und konstatiert zugleich: „Aufgrund der modularen Bauweise der Maschinenanlagen können wir als Prozesslieferant unseren Kunden ebenso individuell angefertigte Maschinen anbieten. Damit bietet die ECOKRAFT AG alles aus einer Hand.“

Die RP15 ist speziell für feinkörnige Biomassen wie etwa Sägemehl, Hobelspäne, Gärsubstrate, Spelze oder Fruchtreste entwickelt worden. Die eingebaute Dampfabführung aus dem Pressraum sowie zwei zentrale Schmierpunkte gewährleisten ein Höchstmaß an Kompaktheit und eine einfache Bedienbarkeit. Die leistungsstarke Presse ermöglicht ein Maximum an Durchsatz sowie eine erstklassige Qualität der Pellets.

 

ECOKRAFT im Einsatz
Der Herstellungsprozess der BIOSTICKIES findet in zwei sicheren Arbeitsschritten statt: dem Kleinschneiden des Heus und dem Pelletieren. Hierfür werden von ECOKRAFT die Schneidmühle SM80 sowie die Pelletpresse RP 15 eingesetzt. Die Schneidmühle SM80 ist für verschiedenste Materialien geeignet und basiert auf einer hochinnovativen Zerkleinerungstechnik. „Das Kleinschneiden des Heus erfolgt in etwa 6 bis 8mm kurze Partikel. Das Besondere: Die Mühle hat eine Antriebsleistung von maximal 8,25 kW und einen stündlichen Durchsatz von bis zu 200 Kilogramm. Das kurz gehäckselte Heu lagere ich sodann in einer Kiste zwischen, die sich staubdicht verschließen lässt“, erzählt Danijela Stielow. Nicht nur der günstige Anschaffungspreis, sondern auch das robuste, geteilte Stahl-bzw. Schweißgehäuse, die gute Reinigungsmöglichkeit sowie leichter Messer- und Siebwechsel zeichnen die ECOKRAFT Schneidmühlen aus. Durch die tangentiale Gehäusegeometrie zusammen mit den V-Schnitt-Rotoren werden selbst sperrige und großvolumige Teile vom Rotor angenommen und zerkleinert. „Die in einer Stahl-Schweiß-Konstruktion gefertigte Mahlkammer in Verbindung mit den V-förmig angeordneten Rotormessern unterstreichen die universelle Einsetzbarkeit dieser Maschinen. Durch das optimale Design ist eine ideale Zugänglichkeit der Maschine für Wartungs- und Reinigungsarbeiten sichergestellt“, erklärt Christian Wagner, Vertriebsleiter der ECOKRAFT AG. Ferner stünden verschiedene Rotortypen mit Arbeitsbreiten von 300 bis 1400 mm zur Verfügung. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: „Die Maschine verfügt über einstellbare Messer mittels Einstell-Lehre, verschiedene Rotorvarianten, eine optimale Zugänglichkeit sowie eine tangentiale Zuführung“, so Wagner weiter.

„Ich bin von den beiden ECOKRAFT Technologien total begeistert.“

Im zweiten Arbeitsschritt geht es dann ans Pelletieren. „Auch hier ist viel Handarbeit gefragt. Mit einem Eimer befülle ich den Trichter meiner neuen Pelletpresse. Um die gewünschte Qualität mit besonders festen Futterpellets zu erreichen lasse ich jede Charge mehrfach durch die Presse laufen“, erläutert Danijela Stielow genau. Jede Charge bestehe dabei aus 10 Kilogramm Heu. Die Pelletpresse der Serie RP arbeitet mit Kollern und Flachmatrizen. Die Matrize wiegt 28 Kilogramm. Es gibt sie mit 6 und 8 Millimeter Lochstärke. Hierzu meint ECOKRAFT-Vertriebsleiter Christian Wagner: „Mit unserer Pelletieranlage RP15 können wir jegliche Art von Biomassen bis zu einer maximalen Restfeuchtigkeit von 20 Prozent zu hochwertigen Dünge-, Futter- oder Energiepellets verarbeiten und das alles mit nur einer Maschine.  Grund hierfür ist, das modulare und schnell wechselbare Matrizensystem der Maschine, in dem der Kunde innerhalb von wenigen Minuten die jeweilige Matrize für das gewünschte Material wechseln kann.“ Ein Matrizenwechsel sei deshalb geboten, weil für jedes Material ein unterschiedlich langer Presskanal notwendig ist. Der Grund: „Wenn die Matrize nicht auf das Material abgestimmt ist, erreicht man nicht die gewünschte und benötigte Qualität der jeweiligen Pellets. Wir können die Matrize so anfertigen, dass sie zu jedem pelletierfähigen Material prinzipiell passt“, ergänzt Wagner und betont: „Die RP15 ist speziell für feinkörnige Biomassen wie etwa Sägemehl, Hobelspäne, Gärsubstrate, Spelze oder Fruchtreste entwickelt worden. Die eingebaute Dampfabführung aus dem Pressraum sowie zwei zentrale Schmierpunkte gewährleisten ein Höchstmaß an Kompaktheit und eine einfache Bedienbarkeit. Die leistungsstarke Presse ermöglicht ein Maximum an Durchsatz sowie eine erstklassige Qualität der Pellets.“ Überdies sei die Maschine ebenso auf Industrierollen oder einem speziellen Untergestell aus Metall für den Einsatz mit Hubwagen oder Gabelstapler verfügbar. „Optional ist die Maschine mit allen materialberührenden Teilen in Edelstahl erhältlich“, erläutert Wagner außerdem. Danijela Stielow, Erfinderin von BIOSTICKIES stellt derweil fest: „Ich bin von den beiden ECOKRAFT Technologien bislang total begeistert.“ Und welche Größen an BIOSTICKIES gibt es nun? „Die BIOSTICKIES gibt es in zwei Größen: Die ,Clicker‘ - Größe mit einem Durchmesser von ca. 6 mm und die ,Normal‘- Größe mit einem Durchmesser von ca. 8 mm. Das ist die ideale Beschaffenheit der Leckerlies für Pferde“, sagt Danijela Stielow und fügt hinzu: „Unsere Produktvarianten gibt es in folgenden Gebinden: in 125g sowie als 1 Kilogramm Tüte und 5 Kilogramm-Sack.“ Seit neuestem bietet sie sogar Bestellgutscheine und schöne Leckerli-Taschen mit BIOSTICKIES-Logo in ihrem Online Shop auf Ihrer Website an.

 

   

Die gesunde Belohnung für Pferde besteht aus 90 Prozent kräuterreichem Bergwiesenheu und 10 Prozent BIO-Leinkuchenschrot. Will heißen: Die Kräuter stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau und zeichnen sich durch schonende Verarbeitung, hohe Güte, Verzicht auf Gentechnik und regelmäßige Kontrollen aus.

 

Blick in die Zukunft
„Ich glaube fest daran, dass die Nachfrage nach Leckerlies weiterhin zunehmen wird“, sagt Stielow und konstatiert, dass sie bereits über eine Erweiterung der Produktionskapazitäten nachdenke. Auch für Kleintiere wolle die Unternehmerin schon in naher Zukunft Futterpellets herstellen. Hierfür müsse sie sich aber noch zu den gesetzlichen Vorschriften informieren. Danijela Stielow ficht das aber nicht an. Sie setzt weiterhin auf die profunde Kooperation mit ECOKRAFT und gedenkt diese bei Bedarf sogar auszubauen. Ferner steht für Sie fest: „Ich würde ECOKRAFT mit bestem Gewissen jederzeit weiterempfehlen. Und das auf einer Skala von 1 bis 10 mit 10!“

 

Mehr Informationen unter: www.biostickies.de

 

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